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Strategische Asset Allocation
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4.4 Implizite Renditeerwartungen

Investoren sind grundsätzlich an den zukünftigen Risikoprämien interessiert.
Verschiedene Autoren haben in der jüngeren Literatur gezeigt, dass die hohen
historischen Risikoprämien aufgrund gestiegener fundamentaler Bewertungen
einen schlechten Schätzer für die zukünftigen Risikoprämien darstellen.101
Ein bedeutender Teil der historischen Überschussrendite auf Aktien resultiert
demzufolge aus gestiegenen fundamentalen Bewertungen und hohen vergangenen
Dividendenrenditen. In diesem Kapitel werden, ausgehend von momentanen
Bewertungen und den erwarteten Entwicklungen von Fundamentalkennzahlen,
vorrausschauende Risikoprämien ermittelt, die die in Abschnitt 4.2 besprochen
Probleme der historischen Betrachtung vermeiden. Dabei wird im Gegensatz zum
vorigen Kapitel nicht von der Nachfrageseite der Investoren und deren
Nutzenfunktionen her argumentiert, sondern von der investitionstheoretischen
Angebotsseite.

> 4.4.1. Dividend Discount Modelle
> 4.4.2. Inputparameter für das DDM
> 4.4.3. Modellergebnisse
> 4.4.4. Residual Income Modelle
> 4.4.5. Evaluation der Ergebnisse

Exkurs: Wer sich mit Renditeerwartungen beschäftigt, braucht in der Regel keine Fördermittel und Ausschreibungen. Dennoch kann es sich lohnen, Fördermittel in Anspruch zu nehmen, da diese oft zu sehr günstigen Konditionen zu bekommen sind. Zudem können die damit finanzierten Maßnahmen in bestimmten Fällen steuerlich geltend gemacht werden. Fördermittel gibt es für die unterschiedlichsten Anlässe: Zur Schaffung von Wohneigentum, für besonders innovative Unternehmen, für Maßnahmen den Umweltschutz betreffend, zur Existenzgründung etc. Gerade bei der Existenzgründung lohnt es sich, sich genau über Fördermittel zu informieren und diese in Anspruch zu nehmen. Denn üblicherweise ist man in dieser Phase seines Unternehmens besonders auf Unterstützung angewiesen. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, sich genau über eine funktionierende Datenbank bzw. über die Datenbank EntwicklungGedanken zu machen. Für welchen Zweck benötigt man eine, was möchte man damit erledigen können? Denn es ist aufwändiger, später existierende Daten in ein anderes Programm zu übertragen als Daten von Anfang an richtig zu pflegen.

 

 

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  [101] Vgl. z.B. Kaiser/Krämer 2003, Arnott/Bernstein (2002), Claus/Thomas (2001) oder
Arnott/Ryan (2001) sowie Abschnitt 4.2 dieser Arbeit.
 
   
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